Der Spam-Anteil am gesamten E-Mail-Aufkommen, d.h. der Anteil unerwünschter Werbe- und Virenmails, macht inzwischen deutlich über 90% des gesamten weltweiten E-Mail-Aufkommens aus. Ein nicht geringer Teil dieser E-Mails belästigt nicht nur private und geschäftliche Nutzer des Mediums E-Mail, sondern birgt durch enthaltene Viren, Spionagesoftware u.ä. zudem noch ein echte Gefahr für die Benutzer.
Der Kampf gegen die Verursacher dieses Problems gleicht dem Wettlauf zwischen Hase und Igel. Jede Abwehrmaßnahme wird innerhalb von kürzester Zeit von den zumeist in USA, Asien und dem ehemaligen Ostblock sitzenden Spam-Versendern in kürzester Zeit erkannt und umgangen.
Wir setzen zur Zeit auf eine Kombination von Server-basiertem greylisting sowie dem gleichzeitigen Einsatz von Spamfiltern auf den lokalen Rechnern. Mit greylisting lassen sich zur Zeit etwa 50-70% aller Spam-E-Mails ausfiltern, bevor sie überhaupt vom Mailserver angenommen werden. Neben eingespartem Datenverkehr entlastet dies auch die Benutzer massiv, da diese Mails nicht mehr überprüft werden müssen. Zudem kommt es in der Regel nicht zu so genannten "false positives", d.h. die Gefahr, dass eine erwünschte E-Mail abgewiesen wird, ist sehr gering und betrifft ausschließlich Absender mit einem grob fehlerhaft eingestellten Mailserver.
Der Rest des Spams lässt sich dann gut über lokale Maßnahmen bewältigen, da die meisten E-Mail-Programme inzwischen über gute Filteroptionen verfügen. Ist dies nicht der Fall, kann auf dem Mailserver zusätzlich eine Filtersoftware (spamassasin) eingesetzt werden.
Voraussetzung für eine effektive Anti-Spam-Politik ist der Zugriff auf einen eigenen Mailserver. Kunden mit einem Webhosting-Account können nur auf die Möglichkeiten zurückgreifen, die ihr Provider in diesem Bereich anbietet. Spamfilter sind Standard, greylisting wird grundsätzlich nicht angeboten. Dies bedeutet, dass weiterhin jede Spam-E-Mal beim Benutzer ankommt, auch wenn sie in einem Spam-Verzeichnis landet. Sichten und Sortieren bleiben damit notwendig.
Sprechen Sie uns an, gerne erläutern wir Ihnen Möglichkeiten, wie Sie E-Mail wieder besser und effizienter nutzen können.